Angst, Phobie, Panik

Sie leiden unter Ängsten, Phobien oder Panikattacken?
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Was ist Angst?

Zuerst einmal ist Angst eine ganz natürliche Reaktion, die seit Urzeiten in den Menschen verankert ist. Sie wird in als bedrohlich erlebten Situationen empfunden. Somit dient diese Emotion in erster Linie dem Selbstschutz, da Angst dabei hilft, eine tatsächliche Bedrohung oder eine Gefahr zu erkennen. In diesen Situationen ist Angst völlig normal und nicht krankhaft. Erst, wenn Angst in Situationen oder vor Objekten auftritt, die objektiv gesehen keine Gefahr darstellen oder wenn sie das tägliche Leben negativ beeinflusst, ist sie als krankhaft(pathologisch) anzusehen.

Völlig unabhängig davon, ob sie einer realen Angstsituation ausgesetzt sind, oder ob ihre Ängste pathologisch sind, treten folgende Symptome auf:

  • erhöhte Muskelanspannung, erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit
  • Blutdruck und Herzfrequenz sind erhöht
  • Atmung wird flacher und schneller
  • körperliche Reaktionen wie Schwitzen, Zittern, Mundtrockenheit
  • Aufmerksamkeit erhöht sich
  • Pupillen weiten sich, Seh- und Hörnerven werden empfindlicher
  • kognitive Reaktionen: Gedanken an Kontrollverlust oder an die Folgen der körperlichen Symptome
  • motorische Reaktion: Erstarren oder Flucht

Flugangst, Höhenangst, Angst vor Enge
Foto: cegoh / Pixabay

In welcher Form kann Angst auftreten?

Bei phobischen Störungen handelt es sich um Ängste, die ausschließlich oder meistens in fest definierten Situationen auftreten oder vor bestimmten Objekten bestehen, welche objektiv betrachtet völlig ungefährlich sind. Zu den phobischen Störungen gehören:

  • Agoraphobie: Angst, das eigene Haus zu verlassen, Angst sich in eine Menschenmenge oder auf öffentliche Plätze zu begeben, Angst, Geschäfte zu betreten oder Angst, alleine zu verreisen, Angst vor geschlossenen Räumen
  • soziale Phobie: Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen
  • spezifische (isolierte) Phobien: Ängste, welche auf ganz bestimmte Situationen oder Objekte bezogen sind, wie zum Beispiel: Spinnen, Hunde, Dunkelheit, Blitz/Donner, Zahnarzt, Höhe, Anblick von Blut oder Verletzungen

Liste von Phobien (Sie verlassen meine Homepage)

Panikstörungen sind durch plötzlich und unvermittelt auftretende sowie immer wiederkehrende schwere Angstattacken. Diese sind nicht auf bestimmte Situationen oder bestimmte Umstände beschränkt, weshalb sie so schwer vorhersehbar sind.

Bei einer generalisierten Angststörung ist das Angstlevel generell erhöht. Es handelt sich hierbei um diffuse und anhaltende Ängste, welche oft kaum konkret benannt werden können. Da sie nicht auf bestimmte Bedingungen/Situationen/Objekte beschränkt ist, wird sie als "frei flottierend" bezeichnet.

Höhenangst
Foto: Alexas_Fotos / Pixabay

Wie entstehen Angst­störungen?

Lange Zeit waren die Entstehungstheorien zu den Angststörungen eine Domäne der Psychoanalyse. Nach und nach kamen lerntheoretische, biologische und kognitive Aspekte hinzu, sodass heute von einer multifaktoriellen Genese ausgegangen wird.

Aus psychoanalytischer Sicht ist eine Angststörung Folge ungelöster innerpsychischer Konflikte. Ein solcher entsteht beispielsweise aufgrund eines Wunsches, etwas zu tun auf der einen Seite und dem schlechten Gewissen, welches einem diesen Wunsch verbietet auf der anderen Seite. Dieser Konflikt wird verdrängt und gleichzeitig die Angst auf ein äußeres Objekt oder eine Situation verschoben.

Neuere Annahmen aus der Tiefenpsychologie gehen davon aus, dass vor allem Menschen, die in der Kindheit eine schmerzhafte Trennungssituation erleben mussten, an einer Angststörung erkranken. Auf Grundlage dieser Theorie führen vor allem die Angst, allein gelassen zu werden oder die Zuneigung durch andere Personen zu verlieren, zur Entstehung von Ängsten oder Phobien.

Biologische Theorien zur Entstehung von Angststörungen gehen davon aus, dass bei Menschen, die an einer Angststörung leiden, eine erhöhte Vulnerabilität (Anfälligkeit) vorliegt. Das bedeutet, es handelt sich um eine anlagebedingte Bereitschaft, eine Angststörung zu entwickeln. Hierbei spielen genetische, organische oder soziale Faktoren eine Rolle. Bereits geringe äußere Einflüsse wie Konflikte in Familie oder Beruf oder Verlustsituationen können zum Auftreten einer Angststörung führen. Aber auch bei einer geringen Anfälligkeit (Vulnerabilität) gegenüber psychischen Erkrankungen wie der Angststörung können Menschen eine schwere Krankheitsphase erleiden. Eine solche tritt meist dann auf, wenn diese Personen wiederholt schwere Schicksalsschläge erleben oder aber einer chronischen Belastung ausgesetzt sind.

Menschenmenge
Foto: KeithJJ / Pixabay

Aus der Sicht der Lerntheorie werden die Angststörungen anhand der klassischen und operanten Konditionierung erklärt.

Zu einer klassischen Konditionierung kommt es, wenn ein neutraler Reiz (zum Beispiel der Zahnarzt) mit einer angstbesetzten Situation/einem angstbesetzten Objekt zusammentrifft (zum Beispiel Schmerz). Wird letzteres als besonders belastend oder auch stark genug wahrgenommen, ist als Konsequenz daraus auch der vormals neutrale Reiz angstauslösend, obwohl rein objektiv gesehen von ihm keine Gefahr ausgeht, oder bezogen auf das Beispiel ein Besuch beim Zahnarzt nicht zwingend mit Schmerzen verbunden ist.

Durch die operante Konditionierung kommt es zur Aufrechterhaltung einer Angst bzw. dem Vermeiden einer angstauslösenden Situation. Wird eine angstauslösende Situation vermieden bzw. verlassen, so lässt die Angst als negativer Verstärker nach oder hört auf. Für die betroffene Person wird dies positiv bewertet. Langfristig gesehen wird dadurch das Flucht- und Vermeidungsverhalten allerdings verstärkt. Dadurch ist die Bewältigung einer Angstsituation nicht möglich. Dies kann dazu führen, dass sich eine Angst auch auf andere Situationen oder Objekte ausweitet, das heißt, sie generalisiert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Entstehung von Ängsten ist das „Lernen am Modell“. Bei der Entstehung von Ängsten ist entscheidend, wie wichtige Bezugspersonen mit Ängsten umgegangen sind.

Anhand des Angstkreislaufes lässt sich nachvollziehen, dass auch kognitive Prozesse bei der Entstehung von Ängsten, ganz besonders bei Panikattacken beteiligt sind. Ausschlaggebend ist, wie eine Person die körperlichen Symptome während des Erlebens einer Angst wahrnimmt und im weiteren Verlauf damit umgeht. Häufig wird das Herzrasen als mögliches Anzeichen eines bevorstehenden Herzinfarktes gewertet. Dies führt dazu, dass die Angst weiter zunimmt und somit auch die körperlichen Symptome stärker werden.

Hypnose­therapie bei Ängsten und Phobien

Da Angst kein spezifisches Symptom ist, kann sie bei einer Vielzahl psychischer, aber auch organischer Erkrankungen auftreten. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass Sie vor Beginn der Hypnosetherapie von Ihrem Hausarzt bzw. Facharzt mögliche organische Ursachen ausschließen lassen.

Vor Beginn der eigentlichen Hypnosebehandlung steht eine ausführliche Anamnese, damit wir gemeinsam Ihre Angst möglichst genau eingrenzen können. Wichtige Punkte hierbei sind zum Beispiel:

  • Seit wann besteht bei Ihnen die Angst?
  • Wann und wo trat die Angst zum allerersten Mal auf?
  • Wo empfinden Sie die Angst?
  • In welchen Situationen tritt die Angst auf?
  • Wie häufig tritt sie auf?
  • Wodurch könnte Ihre Angst verursacht worden sein?
  • Bestehen noch weitere Ängste oder Phobien?

Bei der Behandlung von Angststörungen mit der Hypnose gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Es ist möglich, in Hypnose suggestiv zu arbeiten, aber auch analytisch oder in Kombination beider Ansätze. Welche Herangehensweise ich in der Zusammenarbeit mit Ihnen nutze, ist abhängig von Ihnen und der Angst, an der Sie leiden.

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Angst, Phobie, Panik, Hypnosetherapie

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